02. Januar 2010   Nachrichten - Hartz IV
Fünf Jahre Hartz IV: Der Niedriglohnsektor breitet sich aus
Addthis

Agenda_BilanzVon Dietmar Henning

Vor fünf Jahren, am 1. Januar 2005, trat die Hartz-IV-Reform in Kraft. Das vierte Gesetz zur Arbeitsmarktreform, die von der Hartz-Kommission im Auftrage der rot-grünen Bundesregierung unter Kanzler Gerhard Schröder entwickelt worden war, sah weitreichende Änderungen bei der Arbeitslosenversicherung vor, darunter die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe.

Seit 2005 bekommen Arbeitslose nur noch ein Jahr lang Arbeitslosengeld I (ALG I), das sich an der Höhe des letzten Lohnes bemisst. Danach erhalten sie Arbeitslosengeld II (ALG II). Dessen Höhe ist - ähnlich wie bislang die Sozialhilfe - unabhängig vom bisherigen Einkommen und beträgt derzeit 359 Euro monatlich. Selbst wer jahrzehntelang gearbeitet und in die Arbeitslosenversicherung einbezahlt hat, ist nach einem Jahr Arbeitslosigkeit zum Leben in Armut verdammt.

Hinzu kommt, dass Vermögensbestandteile bis auf einen geringen Freibetrag angerechnet und einbezogen werden. Wer also etwas fürs Alter beiseitegelegt hat, muss es aufbrauchen, bevor er ALG-II-Leistungen bekommt. Außerdem sind ALG II-Bezieher verpflichtet, sich "aktiv um ihre Integration in den Arbeitsmarkt" zu bemühen. Die so genannten "Zumutbarkeitsregeln" wurden abgeschafft, so dass sie extrem niedrig bezahlte Jobs, die ihrer Qualifikation nicht entsprechen, und weit entfernte Arbeitsplätze in Kauf nehmen müssen. Weigern sie sich, droht ihnen die Kürzung oder der Entzug der Leistung.

Die Verantwortlichen hatten die Hartz-IV-Reform damit begründet, dass sie die Zahl der Arbeitslosen drastisch reduzieren werde. Das ist nicht eingetroffen, wie statistische Untersuchungen beweisen.

Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA), das die Reform regelmäßig untersucht, zieht zwar nach fünf Jahren eine "verhalten positive Hartz-IV-Bilanz". In der "Tendenz" würden die angestrebten Ziele der Arbeitsmarktreform erreicht. Doch auch IAB-Direktor Joachim Möller muss große Probleme etwa bei der Betreuung von Langzeitarbeitslosen einräumen. Nur verhältnismäßig wenige kehrten nach jahrelangem ALG-II-Bezug in ein normales Berufsleben zurück.

"Der Ausstieg aus Hartz IV gelingt immer noch relativ selten", schreiben die Autoren der Studie. Zudem gelangen sie zum Schluss, dass die von den Vermittlern ausgewählten Förderinstrumente häufig zur Lösung der Probleme von Erwerbslosen ungeeignet seien.

Vertreter von Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden haben die Hartz-IV-Reform deshalb für "gescheitert" erkklärt. In einem Interview mit der Thüringer Allgemeinen Zeitung sagte Wohlfahrts-Verbandschef Ulrich Schneider: "Fünf Jahre nach der Hartz-IV-Reform ist es nicht gelungen, die Zahl der Betroffenen merklich abzubauen." So sei die Anzahl der erwerbsfähigen ALG-II-Bezieher seit der Einführung im Jahre 2005 konstant geblieben. "Es ist auch nicht gelungen, Langzeitarbeitslose häufiger in Arbeit zu vermitteln."

Nach Auswertungen des Wohlfahrts-Verbandes lag die Anzahl der erwerbsfähigen Hartz IV-Bezieher und Bezieherinnen im April 2009 bei ca. 4,93 Millionen. Im September 2005 hatte die Anzahl der erwerbsfähigen Arbeitslosen bei rund 5,15 Millionen Menschen gelegen. Konstante Zahlen liegen dem Verband auch für Kinder vor, die auf Hartz-IV-Leistungen (Sozialgeld) angewiesen sind. Im September 2005 waren 1,78 Millionen Kinder unter 14 Jahren von Hartz IV abhängig, im April 2009 und danach waren es rund 1,74 Millionen.

Rund die Hälfte der ALG-II-Bezieher erhält Sozialleistungen länger als drei Jahre. "Wer in Hartz IV ist, der ist in der Perspektivlosigkeit. Das ist das Fazit, das man ziehen muss", so Ulrich Schneider.

"Gescheitert" kann man die Hartz-IV-Reform allerdings nur nennen, wenn man unterstellt, sie habe sich tatsächlich gegen die Arbeitslosigkeit gerichtet. In Wirklichkeit verfolgte sie - wie auch die übrigen Bestandteile der Agenda 2010 - ein anderes Ziel. Indem sie den Druck auf die Arbeitslosen erhöhte, diente sie der rot-grünen Bundesregierung als Hebel, um das gesamte Tarifgefüge und die bis dahin relativ hohen deutschen Löhne aufzubrechen und einen riesigen Niedriglohnsektor zu schaffen. In dieser Hinsicht war Hartz IV höchst erfolgreich.

Weil Langzeitarbeitslose als Folge von Hartz IV gezwungen sind, jeden Arbeitsplatz anzunehmen, sind die Löhne immer weiter gesunken. Inzwischen befinden sich die Reallöhne wieder auf dem Stand, den sie vor 25 Jahren, Mitte der 1980er Jahre hatten. Millionen arbeiten in Jobs, mit denen sie weder sich selbst, geschweige denn eine Familie ernähren können.

Rund neun Millionen Menschen arbeiten in Teilzeitjobs, sieben Millionen in so genannten Minijobs mit einem maximalen Monatseinkommen von 400 Euro. Durchschnittlich über 300.000 Menschen befinden sich, meist gezwungen durch die Behörden, in Ein-Euro-Jobs. Hier verdienen sie zusätzlich zum ALG-II-Satz pro Arbeitsstunde einen Euro.

Auch die Zeitarbeit ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Bis zu einer Million Menschen leisteten zeitweise diese moderne Form von Sklavenarbeit. Sie wurden allerdings aufgrund der Folgen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise als erste entlassen, so dass sich ihre Anzahl derzeit nur noch auf die Hälfte beläuft.

Inzwischen sind Niedriglöhne in Deutschland weit verbreitet, wie eine Anfang Juli veröffentlichte Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen belegt. 6,5 Millionen Menschen - mehr als jeder fünfte Beschäftigte - arbeiten in Westdeutschland für Stundenlöhne unter 9,62 Euro und in Ostdeutschland unter 7,18 Euro. Das ist die von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) festgelegte und wissenschaftlich anerkannte Niedriglohngrenze.

Jeder dritte im Niedriglohnbereich Beschäftigte arbeitet für weniger als sechs Euro, 1,2 Millionen für weniger als fünf Euro brutto in der Stunde. Auch Vollzeit-Beschäftigte sind nicht vor niedrigen Stundenlöhnen geschützt. Fast ein Viertel der Beschäftigten im Niedriglohnbereich verdient trotz voller Arbeitszeit weniger als 800 Euro brutto im Monat. 1,3 Millionen Menschen beziehen zusätzlich Hartz-IV-Gelder, um das Existenzminimum zu erreichen.

Die Einführung von Hartz-IV und die Ausbreitung des Niedriglohnbereichs haben auch direkte Auswirkungen auf Branchen, in denen zuvor verhältnismäßig hohe Löhne gezahlt wurden. Die Beschäftigten des Autobauers Opel können davon ein Lied singen. Ihre Löhne, die noch vor zehn Jahren rund 30 Prozent über dem allgemeinen Tarif der Metall- und Elektroindustrie lagen, liegen inzwischen darunter.

Die von den Gewerkschaften in vielen Tarifverträgen vereinbarten Öffnungsklauseln ermöglichen den Unternehmen außerdem betriebliche Abweichungen. Millionen Arbeiter erhalten weniger als im Lohntarif vereinbart. Gleichzeitig sind immer weniger Unternehmen überhaupt noch tarifgebunden. Sie müssen sich deshalb nicht an den minimalen Vereinbarungen orientieren, die Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände getroffen haben. Das trifft inzwischen schon auf mehr als jeden dritten Betrieb zu. Besonders stark ist die Tarifflucht im Osten: Hier ist nur noch jedes vierte Unternehmen tarifgebunden. So sanken die Reallöhne auch in diesem Jahr, trotz Tariferhöhungen, allein im Frühjahrsquartal 2009 um 1,2 Prozent.

Die Kritik des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) an der Hartz-IV-Reform ist daher heuchlerisch und zynisch. So verlangte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach (Grüne) die Entschärfung der Zumutbarkeitsregeln und der Sanktionen für Arbeitslose sowie die Einführung flächendeckender Mindestlöhne von zunächst 7,50 Euro pro Stunde. Durch die Hartz-Reformen würden Lohndumping und Niedrigstlöhnen Tür und Tor geöffnet, sagte sie. "Arbeitslose müssen ja praktisch jeden noch so schlecht bezahlten Job annehmen."

Dies erinnert an den Ruf "Haltet den Dieb". Gewerkschaftsvertreter saßen gemeinsam mit Vertretern der Wirtschaft und der Bundesregierung in der Kommission, die unter Leitung von Peter Hartz die nach ihm benannten Reformen ausarbeitete. Als Vorsitzende des Verwaltungsrats der Bundesagentur für Arbeit ist Buntenbach zudem für die Umsetzung der Hartz-Reform verantwortlich.

Die Zielrichtung der vierten Hartz-Reform war nie ein Geheimnis gewesen. Schon im Sommer 2004 hatten Zehntausende über mehrere Monate hinweg dagegen demonstriert. Die Gewerkschaften hatten sich damals bewusst nicht an diesen Protesten beteiligt. Und die Grünen saßen in der Bundesregierung und stärkten Kanzler Schröder den Rücken, der erklärte, er werde sich nicht "der Straße" beugen.

Auch heute unterstützen alle Bundestags-Parteien Hartz IV, wobei einige versuchen, mit kosmetischen Kurskorrekturen von ihrer Verantwortung abzulenken.

So hat der stellvertretende Vorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels CDA, Gerald Weiß, rechtzeitig zu Weihnachten ein Weihnachtsgeld für Hartz-IV-Empfänger angeregt. "Mit einem kleinen Weihnachtszuschuss könnten Hartz-IV-Empfänger Heiligabend gelassener entgegensehen", sagte er der Bild -Zeitung. Bis zum nächsten Weihnachtsfest dürfte dieser Vorschlag wieder vergessen sein.

SPD-Chef Sigmar Gabriel forderte kurz vor Weihnachten, langjährig Versicherten eine höhere Unterstützung zu zahlen. Das würde nicht nur die betroffenen Arbeitslosen, sondern auch die Unternehmen begünstigen. "Die murren schon lange darüber, dass sie ihre betagteren Mitarbeiter nicht mehr so leicht freisetzen können wie früher", schreibt Spiegel online in einem Kommentar zum Jahresende. Setze sich Gabriel durch, würde die "verfehlte Frühverrentungspolitik der achtziger und neunziger Jahre wiederbelebt".

Die derzeitige schwarz-gelbe Bundesregierung will Langzeitarbeitslosen etwas mehr von ihrem Vermögen belassen. Doch diese Maßnahme betrifft gerade 11.000 Haushalte oder 0,2 Prozent der Betroffenen - sowie die Versicherungsgesellschaften. Diese können nun ihre Altersvorsorgeprodukte "endlich mit dem Siegel,hartzsicher’ verkaufen". (Spiegel online).

Die Proteste gegen Hartz IV haben wesentlich zur Entstehung der Linkspartei beigetragen. Oskar Lafontaine und andere altgediente SPD- und PDS-Politiker erachteten es als Warnsignal, dass sich eine Bewegung außerhalb der Kontrolle der Gewerkschaften und der SPD entwickelte. Sie setzten sich an die Spitze der Proteste, um sie ins Leere laufen zu lassen. Inzwischen fordert die Linkspartei nicht einmal mehr die Abschaffung der Hartz-Gesetze, sondern nur noch eine Anhebung der Regelsätze.

Wie es weitergehen könnte, zeigt der Vorschlag des so genannten Wirtschaftsweisen Wolfgang Franz. Er hat angeregt, das Arbeitslosengeld II von 359 Euro auf gut 250 Euro im Monat zu kürzen. Er stützt sich dabei auf ein Modell zur Weiterentwicklung von Hartz IV, das der Sachverständigenrat zur Begutachtung der wirtschaftlichen Entwicklung, dem Franz vorsteht, der Bundesregierung vorgelegt hat. Das Kernstück der Reform sei "eine Absenkung des Regelsatzes um 30 Prozent".

Franz hatte sich schon vor zwei Jahren in Spiegel online für Stundenlöhne unter drei Euro ausgesprochen. Das sei das beste Mittel, um Jobs zu schaffen.

Quelle: http://www.wsws.org/de/2009/dez2009/hart-d30.shtml
Quelle: scharf-links

Addthis

Weitersagen

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

English Arabic French Italian Portuguese Russian Spanish Turkish

Kurzmeldungen

Aktuelles

Nicht über sondern mit den Erwerbslosen reden
Donnerstag, 25. Februar 2010
Die ersten Gäste, die Katja Kipping als Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales eingeladen hat, sind... Weiterlesen...
Einladung Arbeitsloser in den Krieg
Mittwoch, 24. Februar 2010
Bundeswehr und Bundesagentur für Arbeit schlossen Kooperationsabkommen Von Michael Schulze von GlaßerDie Bundeswehr... Weiterlesen...
Wende im Kampf gegen Hartz IV-Elend?
Mittwoch, 10. Februar 2010
Bundesverfassungsgericht ordnet Neuberechnung der Regelsätze an Von Edith Bartelmus-ScholichDas Bundesverfassungsgericht... Weiterlesen...
Asoziale Hartz-Hetze
Mittwoch, 03. Februar 2010
Von Rüdiger GöbelHartz-IV-Bezieher sind wahlweise faul oder sie arbeiten schwarz und machen sich – auf Kosten der... Weiterlesen...
Pressespiegel Armutsindustrie
Montag, 01. Februar 2010
Nochmals: Mindestlohn bei Postdienstleister Kaum Auskommen mit dem Einkommen Die Zahl der “Aufstocker” wächst immer... Weiterlesen...
Arme Kinder – Reiches Land
Freitag, 08. Januar 2010
Kongress in Karlsruhe und Volksinitiative in Schwerin gegen Kinderarmut Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer... Weiterlesen...
Bessere Renten für Langzeitarbeitslose
Donnerstag, 07. Januar 2010
Bessere Rentenanwartschaften für Langzeitarbeitslose fordert die Fraktion Die Linke in einem Antrag (17/256). ”Die... Weiterlesen...
Zahltag
Donnerstag, 07. Januar 2010
Von Agenturschluss zum Zahltag5 Jahre nach Einführung von Hartz IV zeigen sich die dafür Verantwortlichen, wie der... Weiterlesen...
Fünf Jahre Widerstand – Erniedrigung in Würde verwandeln
Donnerstag, 07. Januar 2010
von Sozialforum Bochum: Fünf Jahre Widerstand – Erniedrigung in Würde verwandeln In diesen Tagen überschlagen sich die... Weiterlesen...
Arbeit Macht Frei(heit)!?!!
Mittwoch, 06. Januar 2010
Wirtschaftsweiser: Alle Bezieher von Hartz IV sollen dafür arbeiten Der Wirtschaftsweise Wolfgang Franz spricht sich für... Weiterlesen...
Eine kritische Bilanz von Hartz IV fünf Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes am 1.1.2005
Dienstag, 05. Januar 2010
Von Christoph ButterweggeDie sog. Hartz-Gesetze, vor allem das am 1. Januar 2005 in Kraft getretene vierte als ihr... Weiterlesen...
Finten und Schliche Hintergrund. Fünf Jahre Hartz IV: Unter dem Druck der weiteren Kapitalproduktion in Krisenzeiten ­verschärft die politische und ökonomische Elite die Ausbeutung von Arbeitslosen
Dienstag, 05. Januar 2010
Von Reinhard JellenWir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt. (…). Deutschland neigt... Weiterlesen...
Hartz IV: Eine verheerende Bilanz oder „durchweg positiv“?
Montag, 04. Januar 2010
Bonn - Fünf Jahre nach Einführung von Hartz IV hat Ex-Bundesarbeitsminister Wolfgang Clement eine durchweg positive Bilanz... Weiterlesen...
Fünf Jahre Hartz IV: Der Niedriglohnsektor breitet sich aus
Samstag, 02. Januar 2010
Von Dietmar Henning Vor fünf Jahren, am 1. Januar 2005, trat die Hartz-IV-Reform in Kraft. Das vierte Gesetz zur... Weiterlesen...
Paritätischer Wohlfahrtsverband fordert Anti-Armuts-Agenda
Samstag, 02. Januar 2010
Berlin (ots) - Zum Auftakt des Europäischen Jahres gegen Armut und Ausgrenzung fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband... Weiterlesen...
Arme Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden ausgegrenzt
Mittwoch, 30. Dezember 2009
Hartz-IV-Regelsätze reichen nicht aus!  -  auch nicht 2010! Von Reinhold Schramm 2,5 Millionen Kinder in Deutschland... Weiterlesen...
Hartz IV bekämpft Arbeitslose, nicht die Arbeitslosigkeit
Mittwoch, 30. Dezember 2009
Die salbungsvollen Versprechen von mehr Beschäftigung haben sich auch nach fünf Jahren nicht erfüllt. Landessprecher der... Weiterlesen...
Weiterer Sanktionsskandal bei Hartz IV
Dienstag, 22. Dezember 2009
Im Jahr 2007 wurden 494 Widersprüche gegen die Leistungskürzungen bei nicht erwerbsfähigen Sozialgeldbezieherinnen und... Weiterlesen...
Weihnachtsgeld bei Hartz IV: Auf Worte sollten sofort Taten folgen
Dienstag, 22. Dezember 2009
Hartz IV ist der richtige Begriff für die gescheiterte „Unreform“ / Senkung von Hartz IV: „furchtbar dummes... Weiterlesen...
Hartz IV gescheitert
Montag, 21. Dezember 2009
Der Paritätische Gesamtverband stellt ein vernichtendes Zeugnis aus Diese Jahre stünden für fünf Jahre Verfassungsbruch... Weiterlesen...
Paritätischer Wohlfahrtsverband warnt vor massenhafter Verarmung - Deutschland zerrissener als je zuvor
Samstag, 19. Dezember 2009
Anlässlich der vom Statistischen Bundesamt vorgestellten Armutsquoten warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband vor... Weiterlesen...
BAG PLESA fordert Leistungen aus einer Hand
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Neuorganisation von ‚Hartz IV’: Betroffene fordern Leistungen aus einer HandDie Bundesarbeitsgemeinschaft Prekäre... Weiterlesen...
Fast 15 Prozent der Deutschen waren 2008 armutsgefährdet
Mittwoch, 16. Dezember 2009
  In Deutschland waren 2008 fast 15 Prozent der Bevölkerung armutsgefährdet. Insbesondere Arbeitslose sowie... Weiterlesen...
Hartz IV ist eine Armuts- und Niedriglohnmaschine
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Knapp fünf Jahre nach Einführung von Hartz IV hält Klaus Ernst das Gesetzespaket für “endgültig gescheitert. Den... Weiterlesen...
Regierung vertreibt Hartz IV-Beziehende aus ihren Wohnungen
Dienstag, 15. Dezember 2009
“Die Bundesregierung versucht mit der Klage gegen Berlin ein Exempel zu statuieren, um andere Länder und Kommunen, die... Weiterlesen...
Jugendarbeitslosigkeit: Berufsanfänger stehen vor verschlossenen Türen - ohne Perspektive im Kapitalismus.
Dienstag, 15. Dezember 2009
Von Reinhold Schramm Die DGB-Jugend hat für eine Untersuchung 1957 junge Menschen befragt. Demnach hat nur jeder Dritte... Weiterlesen...
Franz Kafka und die Arge Koblenz
Sonntag, 13. Dezember 2009
Von Dietmar BrachDie folgende Geschichte ist keineswegs erfunden. Sie ist ein Beispiel wie der alltägliche Wahnsinn in den... Weiterlesen...
Auch Schleswig-Holsteinische Bürgerbeauftragte rät zu Widerspruch
Samstag, 12. Dezember 2009
Kiel (SHL) ­ Die Schleswig-Holsteinische Bürgerbeauftragte Birgit Wille-Handels empfiehlt Empfängern von Hartz IV und... Weiterlesen...
Unsoziales Gewinnbeschleunigungsgesetz
Sonntag, 06. Dezember 2009
„Das so genannte Wachstumsbeschleunigungsgesetz ist nicht nur erwiesenermaßen ökonomisch unsinnig, sondern auch in... Weiterlesen...
Bei der BA haben 57.000 Mitarbeiter Zugriff auf sensible Daten von Arbeitslosen
Freitag, 04. Dezember 2009
Berlin: (hib/ELA/TEP) Derzeit haben etwa 57.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zugriff auf Datensätze von... Weiterlesen...
Erst 2011 mehr Geld für Hartz IV-Kinder?
Freitag, 04. Dezember 2009
Die Kinderarmut in Deutschland nimmt zu, Sozialverbände, Bundesländer und Experten fordern einen schnelle Neuberechnung... Weiterlesen...
Kriminalisierung von Zivilcourage!
Mittwoch, 02. Dezember 2009
Köln - Zum zweiten Mal in diesem Jahr hat die Gerichtsbarkeit zu Köln entschieden, daß mit dem Betreten der ARGE... Weiterlesen...
No Hartzies hier!
Dienstag, 01. Dezember 2009
Ulla Jelpke gewinnt Rechtsstreit gegen SPIEGEL Per einstweiliger Verfügung untersagte das Kammergericht Berlin mit... Weiterlesen...
Bolkestein droht
Dienstag, 01. Dezember 2009
EU-Dienstleistungsrichtlinie: Arbeitnehmerrechte gefährdet Zum Jahresende läuft die Frist für die Umsetzung der... Weiterlesen...
Keine Kündigung des Mieters, wenn Agentur für Arbeit in Zahlungsverzug ist
Montag, 30. November 2009
Saarbrücken/Berlin (DAV). Werden die Mietzahlungen von der Agentur für Arbeit geleistet, kann der Vermieter dem Mieter... Weiterlesen...
Berliner LINKE für sofortige Erhöhung des Regelsatzes auf 500 Euro
Sonntag, 29. November 2009
Von Werner SchultenBerlin, 28. November 2009Auf ihrem heutigen Parteitag beschloss DIE LINKE in Berlin mit großer Mehrheit,... Weiterlesen...
Arbeitslosigkeit führte 2008 am häufigsten in die Überschuldung
Donnerstag, 26. November 2009
WIESBADEN – Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist die Arbeitslosigkeit der häufigste Auslöser für... Weiterlesen...
Studienziel Hartz IV
Mittwoch, 25. November 2009
Von Harald GatermannDie Zeitschrift "Junge Karriere" (12/2009) berichtet in ihrer jüngsten Ausgabe über einen deutlichen... Weiterlesen...
Ernst: Es ist offenkundig, dass Merkel überhaupt keine Ahnung hat, wovon sie redet.
Samstag, 21. November 2009
Merkel setzt auf Kinderarmut - sofortige Anhebung der Regelsätze notwendig „Die Kanzlerin setzt auf Kinderarmut als... Weiterlesen...
Hartz-IV-Weihnachtsaktion
Samstag, 21. November 2009
Von Dr. Bernhard SchülkeMachen Sie mit! Helfen Sie bitte bei der Hartz-IV-Weihnachtsaktion mit, möglichst allen Beziehern... Weiterlesen...
Thomas Kallay weist auf rechtliche Probleme von Tacheles-Überprüfungsanträgen und -Musterklage hin
Mittwoch, 18. November 2009
Hartz4-Plattform Sprecherin Brigitte Vallenthin weist darauf hin, dass nach Information von Thomas Kallay – dem... Weiterlesen...
Landesparteitag Sachsen beschließt Unterstützung
Dienstag, 17. November 2009
Petition von Andreas Niehaus nimmt Fahrt auf von Werner Schulten Neben einem Passus im Leitantrag hat der Landesparteitag... Weiterlesen...
Was sich unser Land leistet und was nicht
Dienstag, 17. November 2009
Von Rüdiger Frohn.Es leistet sich eine Milliarde Steuersubventionen für Übernachtungen in Hotels, Pensionen oder... Weiterlesen...
Hartz IV: Verhungern soll keiner
Dienstag, 17. November 2009
siehe auch: Esspapier UrteilHartz IV: Verhungern soll keiner Bei Hartz-IV-Empfängern muß auch im Fall von Sanktionen... Weiterlesen...

Rückseite

Kleine Presseschau: „Konsum hat sich seit 1960 versechsfacht“ & mehr

Wieder mal bin ich im Netz über ein paar interessante Artikel gestolpert, wie man so schön sagt, deren Lektüre ich... Weiterlesen...
Der lebenslange Makel der arm Geborenen

Das britische Gremium für nationale Gleichheit ist schockiert über die Ergebnisse einer Untersuchung der Verhältnisse im... Weiterlesen...
Der Willkür werden Tür und Tor geöffnet: Von der Leyen will Sanktionen für ALG-II-Bezieher verschärfen

Nach der geplanten Neuregelung, mit der Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Hartz-IV-Zuständigkeiten neu... Weiterlesen...
Von der Leyen möchte Wort «Hartz IV» verbannen

Berlin (dpa) Bundesarbeitsministerin von der Leyen (CDU) möchte das Wort «Hartz IV» gerne aus dem allgemeinen... Weiterlesen...
Wir haben 62 Gäste online
Besuche [+/-]
Heute:
Gestern:
Vorgestern:
86
360
433

-73
Diese Woche:
Letzte Woche:
Vorletzte Woche:
1867
3750
3957

-207
Diesen Monat:
Letzten Monat:
Vorletzten Monat:
5617
14478
19981

-5503

Durchschn. pro Tag
Diese Woche:
Letzte Woche:
Vorletzte Woche:
373.4
535.7
565.3
-162.3
-29.6
Diesen Monat:
Letzten Monat:
Vorletzten Monat:
468.1
482.6
666
-14.5
-183.4

Alle Besuche
01.06.09 113 948

Powered by Joomla!. Template erstellt 2009 von Vadim Reimer. Gültiges XHTML und CSS. Optimiert für Mozilla Firefox.