uf die etwa 20 Millionen Rentner in Deutschland kommen voraussichtlich neue Zusatzbelastungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu. Als Grund nannte der Präsident der Deutschen Rentenversicherung (DRV), Herbert Rische, am Mittwoch in Würzburg die Absicht der neuen Bundesregierung, den Arbeitgeberbeitrag zur GKV einzufrieren. Weil damit auch der Beitrag der Rentenkassen zur Krankenversicherung der Rentner festgeschrieben würde, müssten Ruheständler wie auch Beschäftigte steigende Beitr äge allein tragen, sagte Rische. Vor allem für Bezieher niedriger Renten würden die finanziellen Spielräume enger. Bundesarbeitsminister Franz Josef Jung (CDU) kündigte an, der Beitragssatz zur allgemeinen Rentenversicherung bleibe 2010 stabil bei 19,9 Prozent. Dies sei ...
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"Die geplante Kopfpauschale und die Festschreibung der Arbeitgeberbeiträge in der Krankenversicherung, werden bei den Rentnerinnen und Rentnern zu drastischen Nettorentenkürzungen führen", kommentiert der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Klaus Ernst, entsprechende Aussagen des Präsidenten der Deutschen Rentenversicherung. "Das Versprechen von Arbeits- und Sozialministers Franz Josef Jung, es werde keine Rentenkürzungen geben, muss in den Ohren der Betroffenen wie blanker Hohn klingen." Ernst weiter:"Eine Hiobsbotschaft folgt der nächsten. Nachdem gestern für die Jahre 2010 und 2011 zwei Renten-Nullrunden angekündigt wurden, folgt heute für die Rentnerinnen und Rentner der nächste Schlag: Die geplante Kopfpauschale und das Einfrieren der Arbeitgeb ... Weiterlesen...
Licht und viel Schatten bei der Rente - Leistungen der Rentenversicherung: Dickes Paket
Die Versicherten bekommen auch künftig mehr Rente heraus, als sie an Beiträgen eingezahlt haben. Das ergibt sich aus Berechnungen der Deutschen Rentenversicherung Bund. Ein Neurentner des Jahres 2010 kommt demnach auf eine Rendite von 3,3 Prozent. Eine gleichaltrige Frau kann wegen ihrer längeren Lebenserwartung sogar mit 3,8 Prozent rechnen.
Nach den Ermittlungen der Deutschen Rentenversicherung wird die Rentenrendite auch langfristig deutlich im Plus bleiben und sich in den nächsten Jahrzehnten im Schnitt bei etwa drei Prozent einpendeln. Die Stiftung Warentest kommt bei eigenen Berechnungen zu ähnlichen Ergebnissen. Sie pro ... Weiterlesen...
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) lehnt die Rentenpläne der FDP strikt ab: “Die Rente ab 60 nach liberaler Lesart bedeutet Altersarmut per Gesetz”, kritisierte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Elke Hannack am Mittwoch.
Die FDP hatte angekündigt, ein “neues Angebot für den Übergang von Arbeit zur Rente” schaffen zu wollen. Danach sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer künftig bereits ab 60 Jahren die Möglichkeit erhalten, sich für eine Teil- oder Vollrente zu entscheiden. Entstehende Einkommenslücken sollen die Rentner den FDP-Plänen zufolge mit Nebenjobs schließen.
“Damit droht ein Rentenkahlschlag in dramatischen Ausmaßen”, warnte Hannack. So komme etwa eine heute 45-jährige Frau, die nach bisherigem Recht mit 67 Jahren beispielsweise 1.000 ... Weiterlesen...
Hunderttausende Rentner arbeiten auch noch im Ruhestand - oft aus reiner Geldnot. Für viele reicht die staatliche Rente nicht zum Leben, mit Mini-Jobs halten sie sich knapp über Wasser.
Ernst Möller, Geschäftsführer der Gewerkschaft NGG in der Region Hamburg und Elmshorn: “Wir sehen hier eine Fehlentwicklung, die immer rasanter um sich greift.” Gegenwärtig hat Tillack vier Fälle auf dem Schreibtisch liegen.
“Ich kenne die Menschen persönlich, ich weiß, wie die sich quälen. Ihre Situation ist einfach beschämend.”
“Hungerlöhne führen zu Hungerrenten”, sagt Michaela Gehms vom Sozialverband Deutschland in NRW.
“Es darf nicht sein, dass Menschen, die ein Leben lang in die Sozialkassen eingezahlt haben, eine Rente ... Weiterlesen...
Immer mehr ältere Arbeitnehmer werden aus ihrem Unternehmen regelrecht rausgedrängt. Das berichten Anwälte, Fachärzte und Mobbingberater. Auch Studien zeigen, dass die Altersgruppe 50plus derzeit verstärkt aus den Unternehmen gemobbt wird - zugunsten billigerer jüngerer Arbeitnehmer, die oft zu Dumpinglöhnen beschäftigt werden. In den letzten Monaten hat sich die Lage verschärft. Nach Ansicht von Experten nutzen immer mehr Unternehmen offenbar die Finanzkrise, um sich der noch gut bezahlten Älteren zu entledigen. Auch für das Sozialsystem ist das eine Katastrophe, weil junge billige Arbeitskräfte kaum noch Sozialabgaben zahlen.Quelle 1: ARD Monitor [Text, PDF, 73 KB]
Quelle 2: ... Weiterlesen...
Der Finanzwissenschaftler Wolfram F. Richter schlägt vor, Frührentnern die Rentenzahlung zu verweigern. Sie sollen künftig nur noch den Hartz-IV-Satz ausbezahlt bekommen.Der Erfinder des Gesundheitsfonds, der Dortmunder Finanzexperte Professor Wolfram F. Richter, hat eine Wende in der Altersversorgung in Deutschland gefordert. Richter sagte, den vollen Anspruch auf Rente oder Pension sollte es für gesunde Versicherte künftig erst nach einer gesetzlich festgelegten Zahl von Berufsjahren geben.
Würde sie beispielsweise auf 45 Jahre festgesetzt, könnte ein seit dem 16. Lebensjahr arbeitender Bauarbeiter mit 61 in die Rente gehen. Ein studierter Beamter könnte dann, unter teilweiser Abrechnung der Ausbildungszeit, etwa mit 70 Jahren seine Pension erhalten.
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