Von Christine Wicht
Die Kultusminister haben sich bereits im Jahr 2006 darauf verständigt, dass personenbezogene Daten von Kindern anonym in ein “nationales Bildungsregister” einfließen sollen. Nach den Plänen der Kultusministerkonferenz sollte bis 2008 ein Zentralregister mit Schülerdaten aufgebaut werden, dies stieß jedoch auf heftigen Widerstand. CSU und FDP haben nun einen neuen Gesetzentwurf für eine Schülerdatenbank in Bayern vorgelegt, der sich noch im Verfahren der Verbändeanhörung befindet. Es ist geplant Daten von Schülerinnen und Schülern insbesondere Name, Adressdaten, Religionszugehörigkeit, Migrationshintergrund, schulische Daten, Leistungsdaten, Daten zur schulischen und ...
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„Wir sagen dem Akkreditierungsrat, dass er sich ja vielleicht umwandeln könnte in eine Servicestelle, die beratend den Hochschulen zur Seite steht, aber wir brauchen keine externe Akkreditierungsindustrie, die irgendwelche Siegel verteilt, sondern das können wir sehr gut selber machen. Wir fordern den Gesetzgeber auf: Verpflichte uns doch, an den Hochschulen - wie das übrigens auch im Ausland geschieht - eigene Qualitätssicherungsinstrumente einzubauen.“
Quelle: DLF
Anmerkung WL: Der Hochschulverband ... Weiterlesen...
Wer an Bildung spart, hat sie bitter nötig”, betont Frank Bsirske, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) im Vorfeld des heute in Berlin stattfindenden Bildungsgipfels. Höhere Investitionen in das Bildungssystem seien dringend notwendig, um das Recht auf Bildung, Ausbildung, berufliche Weiterbildung und politische Bildung im Sinne lebensbegleitenden Lernens zu gewährleisten und ein gebührenfreies Bildungswesen von der Kita bis zur Hochschule zu garantieren. “Bildung hat ihren Preis, aber sie ist diesen Preis auch wert”, so der ver.di-Vorsitzende.Die Investitionen dürften jedoch nicht durch einen Kuhhandel, wie Bildungsministerin Annette Schavan ihn vorgeschlagen hätte, erfolgen. Es sei scheinheilig, wenn der Bund seine finanziellen Zusagen f ... Weiterlesen...
Von Reinhold Schramm
Ein Großteil der jungen Lohnarbeiter, Frauen und Männer, nimmt Medikamente, um fit für die fremdbestimmte Arbeit zu sein. Junge Menschen leben am Existenzminimum und schleppen sich krank an den Arbeitsplatz. Nur gut die Hälfte kommt monatlich auf mehr als 1500 Euro brutto, so Sibylle Haas, in ihrem Bericht "Jung, krank, pleite", für die "Süddeutsche Zeitung".
Sie arbeiten oft befristet oder als Zeitarbeiter und Mini-Jobber. Laut DGB klagen 60 Prozent der Befragten über Rückenschmerzen, 26 Prozent leiden unter Schlafstörungen. 80 Prozent gehen auch dann zur Arbeit, wenn sie krank sind. 46 Prozent schlucken Medikamente, um bei ihrer körperlichen und geistigen Lohnarbeit und Verwertung fit zu sein. 20 Prozent der jungen Mensch ...
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Wie stark Geldsorgen verhindern, dass in Deutschland mehr Schulabgänger ein Studium beginnen, belegt die vorläufige Fassung einer Studie, die SPIEGEL ONLINE vorliegt. Danach lässt ein knappes Drittel der potentiellen Studenten das Ticket für ein Hochschulstudium ungenutzt verfallen - vor allem, weil sie fürchten, sich ein Studium nicht leisten zu können, oder weil sie schnell eigenes Geld verdienen wollen.
Eine große Studienbremse ist laut der HIS-Studie die Campusmaut. Die bis zu 500 Euro pro Semester werden seit drei bis vier Jahren in fünf Bundesländern von den Studenten kassiert. Zweck der Maut war neben einem Finanzplus für die Hochschulen von Anfang an mehr Zug im Studium. Es sollte Druck entstehen auf sogenannte Bummelstudente ... Weiterlesen...

Ganz unten: In Thüringen bleiben manchem Unidozenten gerade mal 200 Euro zum Leben Foto: FSU/Günther
Von Heidrun Jänchen, Jena
An Thüringer Universitäten werden Studierende von Sozialhilfebeziehern ausgebildet. Doch die betroffenen Lehrkräfte wehren sich
Sie ist Dozentin, lehrt an einer deutschen Universität – und lebt von Sozialhilfe. »Ich bin Hartz-IV-Empfängerin«, erzählt Heike S. Gerade mal 470 Euro im Monat bekommt die alleinerziehende Mutter für ihre Arbeit an der Hochschule. Dabei entspricht der Umfang ihrer Lehrveranstaltungen einer halben regulären Stelle. Heike S. ist kein Einzelfall. Ihre Kollegin Yvonne K. scheut sich, Hartz IV zu beantragen, obwohl ihr etwa 100 Euro zustünden. Sie will nicht ihr gesamtes Leben offenlegen. Da sie ihre ... Weiterlesen...
Bildungsgewerkschaft zur Schulobst-Weigerung mehrerer Bundesländer
Frankfurt a.M. - Als im “höchsten Maße beschämend für ein reiches Land wie Deutschland” hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Weigerung mehrerer Bundesländer, sich am EU-Schulobst-Programm zu beteiligen, bezeichnet. “Alle 16 Bundesländer zusammen müssen nicht einmal 50 Prozent der rund 38 Millionen Euro aufbringen, um eine flächendeckende Versorgung der Schulen mit kostenlosem Obst abzusichern.
Angesichts der Milliardenbeträge, die die öffentliche Hand für die Rettung maroder Banken und versagender Manager mobilisiert hat, und milliardenschwerer Steuergeschenke, die im Wesentlichen den Besserverdienenden zu Gute kommen, ist das Gejammer der Länder über leere ... Weiterlesen...
Frankfurt (gew) . “Mit 5267 Unterschriften haben wir bereits zu Beginn der Sitzung der Arbeitskampfleitung am Nachmittag des 10. November das erforderliche Quorum von 5000 Unterschriften für die Arbeitsniederlegung überschritten”, erklärt der Landesvorsitzende der GEW Hessen, Jochen Nagel.
Nach einstimmigem Beschluss der Arbeitskampfleitung ruft die GEW Hessen alle Mitglieder, die als Lehrkräfte im hessischen Schuldienst arbeiten und nicht im Vorbereitungsdienst sind, zur Arbeitsniederlegung und Teilnahme an Demonstration und Kundgebung auf.
“Wir wollen: Professionelle Arbeitsbedingungen für unsere professionelle Arbeit!
Die Kolleginnen und Kollegen setzen sich mit ihrer Arbeitsniederlegung für die Rücknahme der Pflich ... Weiterlesen...
Die Einschulung mit fünf wird vielfach propagiert.
Eine englische Studie nährt Zweifel daran, ob Kinder schon mit fünf Jahren eingeschult werden sollten. Pädagogen und Politiker in Deutschland sehen sich darin bestätigt, dass man das Einschulungsalter nicht immer weiter nach vorne verlegen dürfe. Die Expertise kritisiert, dass Kinder in England, anders als in Europa üblich, schon mit fünf Jahren in die Schule gehen. Dies sei “pädagogisch kontraproduktiv”, heißt es im “Cambridge Primary Review”, einer groß angelegten Studie unter Federführung des Bildungsforschers Robin Alexander von der Universität Cambridge… Kinder könnten leicht überfordert werden. Die Experten empfehlen, die Schulpflicht in England erst mit sechs statt mi ...
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Linksfraktion
- Ohne tschechische und polnische Stimme kann die Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ dicht machen
- Rechte von Anlegern müssen weiter verbessert werden
- Kichernde Spekulanten
- Banken treiben Unternehmen in den Bankrott
- Kontrolle der GTZ durch Niebel bedeutet deutsche Wirtschaftsinteressen statt Armutsreduzierung







































