Abgabenfreie Jobs bis zu 400 Euro pro Monat sind beliebt. Oft zu Unrecht. Denn mit einem 401-Euro-Job stehen Arbeitnehmer und Arbeitgeber häufig besser da.
“Mehr als zehn Stunden pro Woche kann ich nicht jobben, da passt eben mein Minijob genau”, sagt Petra K. Die Mutter von zwei Kindern im Kindergartenalter hilft zweimal in der Woche je fünf Stunden in einem Buchladen aus und verdient dabei genau 400 Euro im Monat. Da solche geringfügigen Beschäftigungen für Arbeitnehmer in der Regel steuer- und sozialversicherungsfrei sind, kassiert sie das Geld “brutto für netto”.
Unter den knapp sieben Millionen Mini-Jobbern sind fast viereinhalb Millionen Frauen, darunter viele Mütter. Die kleinen Teilzeitjobs können sie mit der Kindererziehung in Einklang bringen. Allerdings: Wenn sie krank oder schwanger werden oder ihren Job verlieren, bekommen sie alle Nachteile dieser Jobs zu spü ...
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Bildmontage: HF
Von Reinhold Schramm
Frauen werden bei der Arbeitsvermittlung noch stärker benachteiligt als Männer. Wenn sie Arbeitslosengeld II / "Hartz IV" beziehen, werden sie seltener bei beruflichen 'Förderprogrammen' der Arbeitsverwaltung einbezogen als Männer. Dies belegt eine Studie, die das "Institut Arbeit und Qualifikation" (IAQ) zusammen mit weiteren Forschungseinrichtungen erstellt hat. Demnach wurde die Gleichstellungspolitik "bislang nicht systematisch in die Prozesse und Abläufe" der "Jobcenter" integriert. Da die Ämter vor allem um wirtschaftliche Effizienz und niedrigere Kosten bemüht sind, treten "Gleichstellungsziele" regelmäßig in den Hint ... Weiterlesen...
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben Frauen in Deutschland im Jahr 2008 mit durchschnittlich 14,51 Euro pro Stunde 4,39 Euro weniger als ihre männlichen Kollegen verdient.Damit lag der Gender Pay Gap, das heißt der prozentuale Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Frauen und Männern, wie bereits in den Vorjahren konstant bei 23%.
Leichte Veränderungen lassen sich in Ost- und Westdeutschland feststellen: Während der Gender Pay Gap im früheren Bundesgebiet von 24 auf 25% stieg, sank er in den neuen Bundesländern von 6 auf 5%.
Differenziert nach Branchen bestand der höchste Gender Pay Gap mit 34% im Wirtschaftszweig „Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen ... Weiterlesen...
WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verdienten Frauen im öffentlichen Bereich im 4. Quartal 2008 rund 7% weniger als Männer. Der Verdienstabstand in der Privatwirtschaft war etwa dreimal so hoch (23%). Durchschnittlich lag der Bruttostundenverdienst von Frauen im öffentlichen Bereich bei 17,57 Euro (Privatwirtschaft: 15,08 Euro); der Durchschnittsverdienst der Männer betrug hingegen 18,89 Euro (Privatwirtschaft: 19,50 Euro). Dies lässt sich unter anderem auf Unterschiede in der Qualifikationsstruktur der Beschäftigten zurückführen: Während in der privaten Wirtschaft Frauen in leitenden Positionen gegenüber Männern eher unterrepräsentiert sind, entspricht der Anteil der weiblichen Führungskräfte an allen erwerbstätigen Frauen im ö ...
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Die Löhne der Arbeitnehmer in Deutschland haben sich in den vergangenen Jahren deutlich schlechter entwickelt als in den meisten EU-Ländern. Auch bei den Gehaltsunterschieden zwischen Männern und Frauen zählt die Bundesrepublik zu den Schlusslichtern in Europa, wie aus einem gerade veröffentlichten EU-Bericht zur europäischen Einkommensentwicklung hervorgeht. Dazu erklärt das globalisierungskritische Netzwerk Attac:"Die immer größer werdende Schere zwischen Lohn- und Kapitaleinkommen wird zu Recht mittlerweile auch in der breiten Öffentlichkeit als eine der Hauptursachen der aktuellen Krise benannt. Eine der sichtbarsten Ungleic ... Weiterlesen...

Frauen auf dem Weg?
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NachDenkSeiten
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- Luftbuchungen – wie wenig steigende Aktienkurse über den Wohlstand eines Volkes aussagen (Finanzkrise XXXIV)
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