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Aktuelle Lage

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Hartz IV der Partei DIE LINKE findet es ausgesprochen bedauerlich, dass unsere Genossinnen Sahra Wagenknecht nicht erneut für den Fraktionsvorsitz kandidieren wird.

Sahra Wagenknecht ist eine der Genossinnen die sich stets konsequent und wortgewandt für die Belange der Erwerbslosen und prekär Beschäftigten eingesetzt hat.

Wir sind der Meinung, dass dieser Rückzug aus der Fraktionsspitze der Partei Schaden zufügen wird.

Wir verstehen jedoch, dass unserer Genossin Sahra ihre Gesundheit wichtiger ist als ihr Mandat.

Die Frage die wir uns jedoch stellen ist, warum die Fraktion und die Parteiführung zugelassen hat, dass es zu dieser Überlastung gekommen ist?

Die einzige Antwort die uns hierzu eingefallen ist, ist dass es sich hierbei um gezieltes Mobbing gehandelt haben muss.

 

Wir möchten hier an eine Aussage unseres Genossen Bernd Riexinger aus dem Jahr 2017 erinnern:

 „Sahra ist leider nicht aufzuhalten als Fraktionsvorsitzende. Man kann sie nicht einfach abschießen. Sahra muss gegangen werden und daran arbeiten wir. Wenn wir sie immer wieder abwatschen und sie merkt, sie kommt mit ihren Positionen nicht durch, wird sie sicher von alleine gehen.”.

 

Als Vertreter von Erwerbslosen, die selbst Opfer von Mobbing durch die Jobcenter werden, wissen wir sehr genau, welche Schäden ständiges Mobbing verursacht.

Wir empfinden es als Schande für unsere Partei, dass Teile dieser augenscheinlich zu den gleichen Praktiken gegriffen haben, die in anderen Parteien an der Tagesordnung sind.

Durch ihre Handlungen, haben sich diese Teile der Partei, in unseren Augen nicht nur strafbar gemacht, sondern eine (un)menschliche Haltung an den Tag gelegt, die sie für die Ausübung ihres Mandats ungeeignet macht.

Gerade wir als Linke sollten darauf achten, dass Menschen mit solchen charakterlichen Schwächen nicht in Ämter gewählt werden, in denen sie anderen Schaden zufügen können.

Wir hoffen, dass unsere Genossin Sahra Wagenknecht sich bald wieder erholt, und in der Partei den Rückhalt und die Empathie findet die sie verdient hat, und dadurch ihre Ankündigung nicht mehr zu kandidieren, eventuell noch einmal zu überdenkt.
Wir, die Bundesarbeitsgemeinschaft Hartz IV, werden sie hierbei vorbehaltlos unterstützen.