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Millionenverschwendung durch „Qualifizierung“ von Langzeitarbeitslosen.

Der Bundesrechnungshof (BRH) hat den Arbeitsagenturen Geldverschwendung bei der Förderung und Fortbildung von Arbeitslosen vorgeworfen.

Mann/Frau sollte froh sein, wenn es von der Agentur für Arbeit geförderte Maßnahmen gibt, welche Arbeitssuchenden die Chance geben sich zu qualifizieren.

Leider gibt es kaum wirklich qualifizierenden Maßnahmen und unter den Bildungsträgern sind etliche schwarze Schafe.

Diese Bildungsträger erhalten von der Agentur für Arbeit, pro Monat bis zu 1.000 € pro Teilnehmer und Teilnehmerin. Den Teilnehmenden wird leider selten brauchbares für den ersten Arbeitsmarkt vermittelt. Meist sind die Kurse nichts anderes als Beschäftigungstherapie.

Hierzu gehören so sinnfreie „Bildungsangebote“ wie das Erlernen wie man strickt, bügelt, kocht, oder Einkauft. Das Sammeln und trennen vom Müll in Parkanlagen gehört dazu, wie auch das dritte oder vierte Bewerbungstraining. 

Marcel Nowitzki, Mitglied des SprecherInnenrats der Bundesarbeitsgemeinschaft Hartz IV erklärt hierzu, „Puzzles legen, Plastik-Salatköpfe abstauben und spazieren mit Lamas kann man deutlich billiger und zumindest genauso sinnfrei durchführen ohne hierzu einen „Bildungsträger“ in Anspruch zu nehmen“.

Selbst der Bundesrechnungshof bescheinigt, durch stichprobenartige Untersuchungen, dass die Jobcenter mit diesen Maßnahmen Steuergelder in Millionenhöhe verschwenden. Teilweise werden wird sogar, durch diese sinnlosen Maßnahmen, eine erfolgreiche Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt verhindert statt gefördert.

Wir als BAG HartzIV / LAG Weg mit Hartz IV setzen uns für eine sanktionsfreie Mindestsicherung in Höhe von 1050,- Euro und für die Abschaffung dieser sinnfreien Beschäftigungsmaßnahmen ein.